Donnerstag, 9. Oktober 2014

Neues Kleid...



Den aufmerksamen Lesern unter euch ist sicher aufgefallen, dass mein Blog durch ein neues Bild geschmückt wird. Denn Hauptstädte gibt es ja viele, aber mein Gezwitscher kommt, wie jetzt unschwer zu erkennen ist, aus Bern. 

Das Foto wurde von meiner Kollegin Corinne Ricardo eigens für meinen Blog geschossen, dafür ganz herzlichen Dank! 

Mehr zusehen von Corinne gibt es auf http://ricartophoto.blogspot.ch/

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Role model...



Früher als ich noch kein Englisch konnte und selber Model werden wollte, dachte ich auch ein Role Model muss die Masse 90-60-90 haben. 

Mittlerweilen weiss ich ja die deutsche Übersetzung und ich kenne die Masse meines Role Models nicht genau, aber sie trägt sicher nicht Kleidergrösse 34, ist auch nicht 1,75m gross und hat das Modelalter leicht überschritten. Es handelt sich nämlich um meine Grosstante, welche 94 Jahre alt ist. 
Sie lebt immer noch alleine in einem grossen, alten Haus im Berner Oberland. Im unteren Stock hatte sie bis vor kurzem Nachbarn und da diese jetzt ausgezogen sind, ist sie fast genötigt ins Altersheim zu gehen. Passen tut ihr das natürlich nicht und trotzdem macht sie es widerwillig. Ich denke es ist auch besser so, aber ich kann sie mir in einem kleinen Zimmerlein schon nicht vorstellen.
Diesen Frühling hat sie mich noch durch ihren grossen Garten geführt und gezeigt, was sie alles gepflanzt hat. Sie hat dann auch gesagt, dass dies der erste Winter war, wo sie nicht mehr alleine Holz gehackt hat zum anfeuern. Sie habe einfach nicht mehr die Kraft dazu, meinte sie entschuldigend!
Diese Woche dann hat sie für uns einen währschaften 3-Gänger  gekocht:  Apfelmus, Salat, Hackbraten an feiner Sauce mit Nüdeli und zum Dessert einen Kuchen gebacken. 

Wie sie das alles macht? Keine Ahnung, sicher war auch noch etwas Glück dabei, aber sie hat auch einfach immer viel gemacht im Haus und Garten und musste sich auch um alles selbst kümmern. 

Ich wünsche mir, dass es mir im Alter nur annähernd so gut geht und meiner Grosstante wünsche ich natürlich, dass sie sich im Altersheim, bei all diesen Alten, wie sie sagt, wohl fühlt. 


Samstag, 27. September 2014

Lozärn, my love...



Der Herbst ist da! Und den mag ich total gerne, lange Spaziergänge, Shoppingtouren, einkehren in gemütlichen Beizlis und Städtetrips! 
Aber nicht immer kann man mehrere Tage wegfliegen. Deshalb kommt hier mein „low-budget-Städtetrip-tipp“: LUZERN! Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah. 



Für die, welche es nicht wissen, ich habe vor einigen Jahren mal eine Zeit lang in Luzern gelebt und deshalb ist es für mich immer wieder etwas wie nach Hause kommen. Leider habe ich nicht mehr so oft Gelegenheit, aber diese Woche war es wieder mal so weit. Luzern bietet alles was ein Tourist braucht: eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee, den Pilatus besteigen, das Verkehrshaus mit dem IMAX-Kino, Gletschergarten mit Spiegelsaal und mein Geheimtipp: Das Abmarschieren der Museggmauer mit den 9 Stadttürmen. 

Am Abend wird es dann spannend. Luzern hat superviele tolle Bars und Beizlis. 

Dieses Mal gings wie so oft zum Starten in die Suite. Diese Bar liegt direkt beim Bahnhof hoch oben über den Dächern der Stadt. Bei schönem Wetter kann man sogar auf dem Dach seinen Drink geniessen und es gibt gratis Häppchen zum Apéro.


Anschliessend gingen wir zum Abendessen wieder einmal ins Restaurant Einhorn. Ein wunderbarer Italiener. 


Weitere Tipps zum Apérölen oder Dinieren:

http://www.dasweisseschaf.ch           
http://www.penthouse-luzern.ch/

In der rüüdigen Zeit (Fasnacht) ist natürlich Luzern noch mehr eine Reise wert und seit 15 Jahren bin ich an jedem SCHMUDO (schmutzigen Donnerstag) dort. Meine Kollegin und ich haben auch abgemacht, dass wir dies bis 99 Jahren tun. Somit werdet ihr wohl im Februar wieder etwas davon lesen. 

Jetzt wünsche ich euch einen schönen Herbstanfang und auch die Deutschen haben gemerkt, dass ein Städtetrip in eine nicht so bekannte Metropole super ist. Lest hier:

Donnerstag, 18. September 2014

ABK...



Heute wimmelt es ja nur so von Abkürzungen. Alles wird abgekürzt! Aber warum??? Haben wir so wenig Zeit, dass wir nicht mal mehr alles aussprechen können? 

Die Jungen im Büro sagen zum Beispiel nicht mehr wirklich, sondern nur noch wirk! Alle TV Sendungen werden abgekürzt (zugegeben, sie haben manchmal auch etwas lange Namen), alle Namen werden gekürzt und zwar nicht immer zum Besseren und auch sonst wimmelt es nur noch so von Abkürzungen. Bei einigen Sachen wissen viele nicht mal mehr, wie es richtig heisst oder das es eine Abkürzung ist…

SMS, ABS, BLS, DIY, SBB, GLG, YOLO, GZSZ , MFG, SWAG, GNTM, NY, DIY, LKW, USW.

Klar, es braucht natürlich weniger Zeit wenn ich sage: letzte Woche machte ich einen BLS-Kurs, fuhr dann mit der BLS nach Hause und schaute BLS. Aber hört es sich auch besser an als: letzte Woche machte ich einen Basic Life Support Kurs, fuhr dann mit der Bern-Lötschberg-Simplon Bahn nach Hause und schaute Bauer, ledig, sucht…

Es ist auf jeden Fall verständlicher und so viel Zeit sollte doch sein.

In diesem Sinne, mfg und CU soon!



Donnerstag, 11. September 2014

Backe, backe Kuchen...



Ich liebe es ja Kuchen zu backen und noch mehr sie dann auch zu essen. Und so lässt sich immer wieder eine Gelegenheit finden, etwas Neues auszuprobieren.

Die letzten drei Sachen möchte ich euch nicht verheimlichen, alle waren super, relativ einfach zu machen und unglaubliche Kalorienbomben! 

Begonnen habe ich mit einem New York Style Cheese Cake mit Lemon Curd. Schon der Name ist doch ein Gedicht. Und dank dem Lemon Curd hat man das Gefühl man esse etwas Leichtes, Frisches. Das Rezept habe ich von einer Kollegin und die wiederum hat es vom Internet. Dort findet ihr es, wenn ihr den Namen googlet. Das Ganze ist zwar in Englisch, aber somit tut man auch noch etwas für das Gehirn.

Dann habe ich zwei Rezepte aus dem Betty Bossi Buch Kuchenduft liegt in der Luft ausprobiert. Zum einen Schokoladenmuffins mit Caramel für mich als Schoko- und Caramelliebhaber ein Muss und eine Truffe-Torte. Alles war schnell weg, somit nehme ich an, es hat gemundet!

Ich finde sicher bald wieder mal eine Entschuldigung um einen Kuchen zu backen, schliesslich steht der Herbst vor der Türe und wir müssen uns langsam, aber sicher einen Winterspeck anlegen. Bei dem Sommer kann der Winter nur extrem hart werden.