Dienstag, 22. Dezember 2015

Let it snow...



Noch 2 Tage bis Weihnachten, aber unser Sohn hat letztens gesagt, es kann noch gar nicht Weihnachten sein, es hat noch gar keinen Schnee…

Schön wären weisse Weihnachten schon: Spaziergänge im Schnee, Engeli in den Schnee machen und Schneemänner bauen, aber das wird dieses Jahr ein Traum bleiben. Damit wir doch etwas davon haben, haben wir uns etwas andere Schneemänner gebaut. 

Einfach 3 Marshmallows auf einen Spiess stecken. Dazwischen aus einem grünen, sauren Wurm ein Halstuch binden und mit einem Lebensmittelstift oder Schokostift Augen und Knöpfe aufmalen. Zum Schluss aus einem Marzipanrüebli kleine Nasen formen und fertig ist der süsse Schneemann.


Dienstag, 15. Dezember 2015

Gebrannte Mandeln...



Vor einigen Jahren habe ich einmal von einer Kollegin das Rezept für gebrannte Mandeln bekommen und sofort ausprobiert. Noch während dem Machen, habe ich mir gesagt, dass dies das letzte Mal gewesen sei. Denn das ist echte Körperarbeit! Aber das Resultat war so zufriedenstellend und hat auch einige in meinem Umfeld überzeugt, dass es zur Tradition wurde, dass ich diesen Personen jedes Jahr ein Päckchen gebrannte Mandeln schenke. Und schliesslich kann etwas Fett verbrennen in der Adventszeit nicht schaden. 



 Man nehme 200g Zucker, 1EL Vanillezucker und 1dl Wasser. All das in einer Pfanne zum schmelzen bringen. Dann 200g ungeschälte Mandeln dazu kippen und jetzt ständig rühren. Zuerst wird die Masse dickflüssig und bräunlich, dann nach langem Rühren wird sie wieder flüssig und ist karamellisiert, jetzt die Mandeln auf ein Backblech zum Auskühlen geben. Aber Vorsicht, sie sind wirklich seeeeehr heiss! Habe mir schon mehrmals Finger oder Zunge verbrannt weil ich nicht warten konnte mit Versuchen.

Und fertig sind schon kleine Weihnachtsgeschenke oder Mitbringsel und schon der Duft der Küche ist herrlich!  




Sonntag, 6. Dezember 2015

Die schönste Zeit im Jahr....



… hat begonnen und damit der Stress. Aber es gibt ja positiven Stress und das ist dieser für mich, da ich diese Zeit über Alles liebe. Trotzdem gibt es einiges zu tun: Samichlouse-Versli üben, Weihnachtsgeschenke einkaufen oder selber basteln, Wichteli Überraschungen machen und zu jeder Gelegenheit backen, backen, backen!

Von allen grossen Warenhäuser gibt es zu dieser Zeit diese wunderschönen Prospekte mit Geschenkideen, Dekovorschlägen und Rezepten. 

Da habe ich doch grad mal zwei ausprobiert. Zum Geburtstag von meinem Gottemeitli gab  es einen Schokoladenkuchen mit stimmigen Orangenaroma. 

250g dunkle Schoggi
250g Butter
250g Rohzucker
1P. Vanillezucker
3 Eier
250g Crème frâiche
30g Orangeat
½ Orange (abgeriebene Schale)
250g Mehl
2TL Backpulver
50g Kakao

Schokolade hacken und mit der Butter schmelzen. Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren. Schokolade, Butter und Crème frâiche untermischen. Orangeat hacken und mit der Orangeschale untermischen. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und unterheben. In die befettete Form geben und bei 180° in der Mitte des Ofens 45 Minuten backen.



Zum Glühwein-Fondue-Spass bei den Nachbarn gab es dann Zimt-Cupcakes  mit Mascarpone-Frosting:

160g Mehl
100g gemahlene Haselnüsse
2TL Backpulver
1EL Zimt
250g Naturjoghurt
2 Eier
100g Zucker
1P. Vanillezucker
125g Butter, weich

Mehl, Haselnüsse, Backpulver und Zimt vermischen. In einer anderen Schüssel Joghurt, Eier, Zucker, Vanillezucker und Butter verrühren und unter die Mehlmischung geben. Teig in Muffinförmchen verteilen und ca. 20  Minuten bei 175° backen.

Wenn Sie ausgekühlt sind 500g Mascarpone, 200g Frischkäse, 120g Puderzucker mit 2EL Zimt vermischen und auf die Cupcakes geben. 



Somit hat die kalorienfrohe Zeit definitiv begonnen!

Samstag, 31. Oktober 2015

Halloween...



Ein irischer Brauch, der heutzutage vor allem in Amerika grossen Anklang findet. Aber auch immer mehr in der Schweiz Einzug hält. Die letzten Jahre ist dann immer diese Unsicherheit am 31. Oktober aufgetreten. Müssen wir Süssigkeiten bereithalten oder einfach die Klingel abstellen. 

Da ich ja keine Backgelegenheit auslasse, habe ich mich entschieden dieses Jahr für die Kinder im Haus einfach einen Halloween Teller zu machen und dieses direkt vorbeizubringen. So kann ich den Abend entspannt geniessen. 

Es gab Namen in einfachen Butterbuchstabenguetzli, Oreofledermäuse und Krümmelmonsterkekse.
Für die Fledermäuse einfach kleine Flügel aus schwarzem Papier ausschneiden und diese seitlich in die Oreos stecken und mit Puderzuckerglasur Zuckeraugen aufkleben. 



Die Krümmelmonstercookies:
120g Butter mit 150g Zucker, Samen eines Vanillestängels und etwas Salz und 1 Ei mischen.
180g Mehl, 1 EL Kakaopulver, 1 TL Backpulver, 75g weisser Schokolade fein gehackt und 25g Cornflakes mischen und zum Teig geben. Daraus mit dem Löffel 9 Häufchen auf ein Blech geben.
Bei 200 Grad ca. 12 Minuten backen.
Für die Dekoration 100g Butter, 50g Puderzucker, 200g Philadelphia mit einigen Tropfen blauer Lebensmittelfarbe mischen und mit dem Spritzsack auf die Guetzli geben. Augen aufkleben und evtl. etwas in den Mund stecken. 

Jetzt wünsche ich allen einen zufriedenen Halloween!


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Für mich solls rote Rosen regnen...

Blumen mögen ja alle Frauen gern und da die Saison jetzt etwas vorbei ist, habe ich sie mir einfach selber gebacken. Diese Apfelrosen findet man jetzt auf jedem Backblog, sie sehen wunderschön aus und sind ganz einfach zum Machen und natürlich auch noch fein zum Verspeisen.

Einfach aus einem Blätterteig Streifen schneiden. Diese mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und mit ganz fein geschnittenen Apfelschnitzen belegen. Die Schnitze müssen ganz dünn sein, dass man sie aufrollen kann. Nach Wunsch das ganze noch mit Zimt bestäuben und dann aufrollen. In eine Cupcakesform geben und im Ofen bei 180 Grad 25 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und fertig ist das Bouquet.


Dienstag, 6. Oktober 2015

Öpfuringli…



Welches Kind liebt sie nicht die Öpfuringli und ich meine nicht die süss-sauren grünen Dinger die wir früher in der Badi immer schleckten. (Diese sind zwar auch nicht zu verachten!)

Nein, ich meine die naturbelassenen, getrockneten Ringe aus frischen Äpfeln. Ich dachte immer, die sind nur mit einem Dörrex praktisch zu machen, aber stimmt nicht. Auch im Backofen ist es ein Leichtes feine Ringli zu machen. 

Die Äpfel einfach ausstechen und auf einen Rost oder ein Backpapier legen. Dann bei 70 Grad rund drei Stunden backen. Ab und zu die Ringe wenden, damit sie nicht kleben. 

Und später geniessen, leider braucht es viel länger, die Äpfel zu backen, als zu essen!