Mittwoch, 13. Januar 2016

Offline...



Ich erinnere mich noch wie es vor etwa 20 Jahren war, wenn jemandem das Handy klingelte im Bus. Alle fanden es peinlich, drehten sich um oder nicht selten rief jemand Teleeeefon. 

Heute ist das nicht mehr vorstellbar, alle sitzen im Bus mit dem Handy am Ohr oder schauen rein und spielen, schreiben, lesen. Das Gerät ist allgegenwärtig und es ist auch sehr praktisch, ich möchte nicht mehr ohne – aber könnte ich noch ohne?! Ich habe mal kurz darüber nachgedacht eine Handy-freie-Woche zu machen, aber das wäre schon ziemlich kompliziert, denn das Handy ist für mich Wecker, Wettervorhersage, Uhr und natürlich Kontakthalter. 

Seit einiger Zeit mache ich jetzt aber einen Offline-Abend pro Woche. Das heisst, kein Handy, kein Internet, kein TV. Hört sich einfach an und ist es eigentlich auch, aber es ist schon eine Umgewöhnung. Oftmals will man schnell etwas nachschauen oder bestellen und dann wäre man schon wieder im Internet. Aber es gibt ja nichts, dass nicht bis am nächsten Tag warten kann. Und ich habe das Gefühl, dass ich dann immer viel ruhiger und entspannter ins Bett falle und deshalb gab es auch schon zwei oder drei Offlineabende pro Woche.


Dienstag, 5. Januar 2016

Dreikönigstag…




Wieso den Königskuchen im Laden kaufen, wenn es auch kompliziert geht?! Nein, so schwierig ist der Kuchen gar nicht selbst zu machen, es braucht einfach etwas Zeit und Geduld. Den Teig muss man lange ruhen lassen.

Anstelle eines Königs kann man einfach eine Mandel verstecken und die Krone habe ich dem Sohnemann in Auftrag gegeben zum Basteln.

60g Butter schmelzen. 500g Mehl, 1TL Salz und 100g Zucker mischen. In der Mitte eine Mulde formen.
Hefe in der Milch auflösen und die Butter dazu giessen. Dies alles und ein Ei in die Mulde geben und alles zu einem weichen, glatten Teig verkneten. 50g Sultaninen darunter geben. Den Teig nun mit einem feuchten Tuch ca. 2 Stunden um das Doppelte aufgehen lassen. 

Jetzt 280g Teig auf wenig Mehl zu einer Kugel formen. Mittig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Restlichen Teig in 8 gleich grosse Stücke teilen und zu Kugeln formen. In eine Kugel die Mandel einkneten. Kleine Kugeln mit wenig Abstand rund um die grosse anordnen. Königskuchen nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.

Backofen auf 190 Grad vorheizen. 1 Ei verquirlen, Kuchen damit bestreichen. Mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen. In der Ofenmitte 25-30 Minuten backen.

Jetzt wünsche ich allen Königen einen guten Amtstag!



Donnerstag, 31. Dezember 2015

Vorsätze...



Eigentlich habe ich mir vorgenommen, mir dieses Jahr nichts vor zu nehmen!

Aber vorhin beim traditionellen Altjahresschaumbad ist mir doch einiges in den Sinn gekommen, was ich im 2016 in Angriff nehmen könnte: neue Sprache lernen, mehr lesen, früher mit dem Frauenlauf-Training beginnen etc. 

Doch schlussendlich, mit eingeweichter Haut, habe ich mir einfach vorgenommen, das zu machen, was mir und meinen Lieben gut tut und uns glücklich macht. Mich nicht über Sachen aufzuregen, die es nicht wert sind und mich an den kleinen Dingen zu erfreuen. Und vor allem jeden Tag zu geniessen!


Und genau das wünsche ich auch euch allen! Vielen Dank, dass ihr das ganze Jahr immer wieder hier vorbei geschaut habt und mir eure Feedbacks gegeben habt! 


Mittwoch, 30. Dezember 2015

Schlaue Geschenke...



Weihnachten ist schon wieder vorbei und die vielen Geschenke türmen sich in der Wohnung. Es ist wirklich wahnsinnig, was und wie viel die Kinder bekommen. Die Freude war und ist riesengross!

Natürlich will man den Göttis und Gottis und Grosis auch etwas schenken. Am liebsten etwas, dass die Kinderlein selber gemacht haben. Aber ich bin selber ein Gotti, dass kritisch ist gegenüber selber gemachten Kindergeschenken. Ich kann mich zwar nicht beklagen, ich selber habe noch nie was Schreckliches bekommen. Aber was ich bei Freunden schon gesehen habe… Labellohüllen, die aussehen, als wären sie in Hundekot gefallen. Bilderrahmen, die man wirklich nur in einer nicht bewohnten Ecke aufstellen kann und Tonfiguren, die eher an Erdklumpen als an Kunst erinnern. 

Deshalb habe ich mir lange überlegt, was mir machen könnten. Ich wollte etwas, das man gebrauchen kann und nicht zwingend aufstellen muss! Rausgekommen sind Kochlöffel, welche ich abgeklebt habe und die Kinder konnten diese dann anfärben mit Bauernmalereifarbe. Zum Schluss noch mit Acryllack besprayen und fertig ist. 


Dazu gab es eine Risottomischung im Glas und ein selber bedrucktes Geschenksäckli. Mir hat das Resultat gefallen und die Beschenkten haben sich auch nicht beklagt. Das wichtigste aber war, dass es den Kinder Freude bereitet hat.