Freitag, 25. September 2015

Vier Jahreszeiten...



Letzthin war wieder einmal in einer Zeitung eine Umfrage nach der beliebtesten Jahreszeit, wenig überraschend hat der Sommer gewonnen. Ich gehöre aber der Minderheit an, kann mich nicht ganz zwischen Frühling und Herbst entscheiden, denn ich mag beide sehr. Deshalb geniesse ich die Zeit jetzt wieder extrem. Gemütliche Spaziergänge, käffele, gute Filme im Kino sehen, gemütliche Abende unter der Wolldecke vor dem Fernseher und gute Bücher lesen. Momentan ist dies gerade „wir kennen uns doch kaum“  das Erstlingswerk des Kolumnisten Max Küng. Bin noch nicht ganz durch, aber schon grosser Fan.

Dazu einen Apfel-Traubensaft von www.baenz.ch (in ausgewählten Geschäften in Bern erhältlich) und passend dazu ein Apfel-Caramel-Cake. Das Rezept habe ich wieder einmal aus dem tollen Betty Bossi Buch „Kuchenduft liegt in der Luft“. Und hier für euch zum Nachmachen:

150g Butter mit 200g Zucker, einer Prise Salz und 4 Eier cremig schlagen. 250g Mehl und 1TL Backpulver mischen und dazugeben. 2 Äpfel (z.B. Braeburn) in Schnitzen schneiden und mit 150g weichen Caramels (grob gehackt) ebenfalls daruntermischen. Die Masse bei 180 Grad 70 Minuten backen und fertig ist die Herrlichkeit!

Damit wünsche ich euch wundervolle Herbstabende!


Samstag, 12. September 2015

Joggeli wott go birli schüttle…



Und ich auch… Eigentlich mag ich ja Birnen als solches nicht so wahnsinnig gerne, aber in dieser Verpackung sind sie ein Traum:

Schokoladen-Birnen Cake mit Caramelsirup

100g Zucker
3 EL Wasser
½ TL Zitronensaft
2dl Birnensaft
3 Birnen (geschält, halbiert, Kerngehäuse entfernt)
 
200g Butter (weich)
200g Zucker
¼ TL Salz
4 Eier

300g Mehl
100g dunkle Schokolade (grob gehackt)
3EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
 
Zucker, Wasser und Zitronensaft in einer weiten Pfanne ohne Rühren aufkochen. Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Hin-und-Her-Bewegen der Pfanne köcheln, bis ein hellbrauner Caramel entsteht. Pfanne von der Platte nehmen. Birnensaft beigeben. Caramel zugedeckt weiterköcheln, bis er sich aufgelöst hat. Birnen beigeben, unter Wenden bei kleiner Hitze ca. 5 Min. knapp weich köcheln, Birnen herausnehmen. Sud bis auf ca. 1 dl sirupartig einkochen.

Rührteig: Butter in eine Schüssel geben, Zucker und Salz darunterrühren. Ein Ei nach dem anderen zugeben, weiterrühren, bis die Masse heller ist.
Mehl, Schokolade, Kakaopulver und Backpulver mischen, unter die Masse mischen. Teig zur Hälfte in die vorbereitete Form (ca. 25cm lang) füllen. Birnen hineinstellen, leicht andrücken, damit sie senkrecht stehen. Restliche Masse sorgfältig um die Birnen verteilen.

Backen: ca. 55 Minuten in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Nach dem Auskühlen, Cake mit dem eingekochten Sirup übergiessen.

Fertig ist ein wunderbarer Herbstkuchen!



Donnerstag, 27. August 2015

Carac...



Und auch ich habe mal Geburtstag und darf fürs Büro ein Küchlein backen. Und wer mich kennt, weiss, dass ich seit jüngster Kindheit, die kleinen, giftgrünen Törtchen namens Carac verehre! Jedoch ist auch bekannt, dass diese vielen unter uns viel zu süss sind. 

Da ich aber das Büro mit zwei Caracfans teile, nutzte ich die Gelegenheit und habe mich mal als Caracbäckerin versucht. Bäckerin ist zwar etwas übertrieben, viel zu backen gibt diese Tarte nicht:

Einen Mürbeteig zubereiten oder wer unter Zeitdruck leidet (wie ich) kauft den Teig und backt in blind (belegt mit Hülsenfrüchten) 15 Minuten bei 200 Grad. Anschliessend die Hülsenfrüchte entfernen und 10 Minuten fertig backen. 

1,5 Vollrahm aufkochen, Pfanne vom Herd nehmen.
300g dunkle Schokolade fein gehackt beigeben und glatt rühren.
1 EL Cognac oder Rahm dazugeben und alles auf dem Teigboden verteilen.
Die Masse ca. 1h kühl stellen bis die Masse fest ist.

200 g Puderzucker
    1 frisches Eiweiss
    1 EL Wasser
    1 TL Zitronensaft
Einige Tropfen grüne Lebensmittelfarbe

Alles mixen und auf die Tarte verteilen und ca. 2h trocknen lassen. Mit Schokoladenglasur oder Smarties in die Mitte eine Dekoration machen. 

Die Gefahr, dass man schon beim Rezept lesen zunimmt besteht leider, aber man hat ja nicht alle Tage Geburtstag…